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Johnny Chan

Johnny Chan spielt seit mehr als 30 Jahren in hochklassigen und vor allem hochpreisigen Pokerturnieren. Er hat sich damit einen Namen gemacht, den man so schnell nicht vergessen wird.

Johnny Chan wurde in Kanton, Volksrepublik China, geboren, verbrachte aber einen Großteil seiner Kindheit in Hongkong. Von da bekam er auch seinen Spitznamen: „Orient Express“. Im Alter von 11 Jahren zogen seine Eltern mit ihm in die Vereinigten Staaten. Zu diesem Zeitpunkt konnten weder er noch seine Eltern fließend englisch. Aber sie ließen sich dadurch nicht abschrecken, sondern nutzten ihre die Chance dieses Neuanfangs. Sie lebten zunächst in Phoenix, zogen dann aber weiter nach Houston, wo sie ein chinesisches Restaurant eröffneten. Johnny sollte eigentlich das Restaurant übernehmen, entdeckte dann aber Poker und die Spielleidenschaft begann sich ihren Weg zu bahnen.

Als er 16 wurde, lernte er wie man Texas Hold´em spielt und machte noch als Minderjähriger seine ersten Abstecher nach Las Vegas. Dort erlernte er sein Handwerk und erwarb sich seinen Ruf als erntzunehmender und furchtloser Wettkämpfer. Dem Card Player Magazin erzählte er einmal die Geschichte, dass er 320 $ Einsatz in 30.000 $ verwandelt hatte. Ende der 70er Jahre, wo Poker noch nicht die heutige Popularität besaß, war er weiterhin sehr erfolgreich.

Heute spielt er bei den größten Turnieren, kümmert sich aber trotzdem noch um sein Restaurant in Las Vegas. Daneben arbeitet er noch als Berater für die großen Casinos in Las Vegas. Man kann ihn oft bei den großen Turnieren treffen, wie zum Beispiel im Bellagio, wo man dann einen Blick erhaschen kann, wenn er mit seinem prägnanten Namenszug „Lucky Orange“ unterwegs ist.

Einer seiner Höhepunkte ist sicherlich der Doppelsieg der WSOP 1987 und 1988. Er wäre um ein Haar der einzige Spieler geworden, der die WSOP dreimal hinter einander gewonnen hat. Jedoch wurde er 1989 „nur“ Zweiter hinter Phil Hellmuth. Zusammen mit Doyle Brunson hält Chan damit den Weltrekord für die meistgewonnenen Goldenen Armbänder der WSOP. 2002 wurde ihm letztendlich die Ehre zuteil, in die Ruhmeshalle der erfolgreichsten Pokerspieler aufgenommen zu werden.

Viele erkennen ihn aber auch aufgrund seiner Rolle in „Rounders“, einem Film wo er sich selbst spielte. In diesem Film findet man auch einige tatsächlichen Liveaufnahmen vom Endfinale der legendären WSOP Meisterschaften im Jahr 1988, als er Eric Seidal mit einer außergewöhnlichen Pokertechnik schlug.

Der “Orient – Express” ist aber noch lang nicht am Endbahnhof. Er möchte und wird weiterspielen und hofft, sein 4. Goldenes Armband der WSOP zu gewinnen. Auch wenn einige meinen, dass er schon seine beste Phase hinter sich hat, lässt er sich davon nicht ins Boxhorn jagen. Ihm wird immer noch der Respekt eines der genialsten Pokerspielers unserer Zeit entgegengebracht.

Source: http://www.gamblingplanet.org/de/GPLeitartikel_23.10.07

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