Berlin in 3 Tagen – Dinge die du nicht verpassen solltest

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Berlin in 3 Tagen – Dinge die du nicht verpassen solltest

Die Metropole an der Spree ist immer eine Reise wert, doch lohnt sich ein Trip von nur drei Tagen? Wir geben euch ein paar nützliche Tips um die hippe Hauptstadt an nur einem verlängerten Wochenende zu erleben.
berlin
Sightseeing:

Der Berliner Hauptbahnhof ist für die meisten Hauptstadt-Touristen der erste Anlaufpunkt in der City. Hier treffen fast alle Fernzüge aus der gesamten Republik sowie der Airport Express vom Flughafen Schönefeld ein. Architektonisch macht der eine Milliarde Euro teure Glasbau schon einiges her, doch in unmittelbarer Nähe befinden sich mit dem Reichstag, dem Brandenburger Tor und dem Holocaust-Mahnmal auch drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt.

Für diejenigen unter euch, die gut zu Fuß unterwegs sind, lohnt sich also ein Spaziergang von hier aus durch das historische Zentrum der Stadt. Am Reichstag und Kanzleramt vorbei, unter dem Brandenburger Tor hindurch, entlang der Straße Unter den Linden am berühmten Hotel Adlon vorbei, mit einem kurzen Abstecher zum Gendarmenmarkt und auf die Friedrichstraße, bis zur Museumsinsel und dem Berliner Dom. Der Lustgarten vor dem Dom und die Cafés an der Spree hinter ihm bieten nach einer langen Tour die Chance zur Erholung.

Wem das in Sachen Sightseeing noch nicht reicht, dem seien die fünf Museen auf der Museumsinsel ans Herz gelegt. Von Gemälden von Cézanne oder Caspar David Friedrich, bis hin zur Nofretete der alten Ägypter gibt es unzählige Artefakte zu sehen und hier ließe sich problemlos ein ganzer Tag verbringen. Die absolute Überdosis Kultur kostet 18€, allerdings lassen sich auch je nach Interesse alle Museen einzeln für jeweils 12€ erkunden.

Über diese klassischen Sehenswürdigkeiten hinaus bietet Berlin noch viel mehr in seinen unterschiedlichen Kiezen. Sei es das KaDeWe oder das Schloss Charlottenburg im Westen, oder der Fernsehturm, das rote Rathaus und die East Side Gallery im Osten der Stadt. Die lange Liste der Sehenswürdigkeiten auf der offiziellen Internetpräsenz der Stadt bietet eine gute Übersicht (http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/).

Events:

In Berlin ist schlicht immer was los, und egal wann es euch in die Hauptstadt verschlagen sollte, es wird an interessanten Veranstaltungen nicht mangeln.

Es muss nicht immer ein Konzert der Berliner Philharmonie sein. Auch die Bundesliga-Heimspiele der „alten Dame“ Hertha BSC im beeindruckenden Olympiastadion von 1936 sind ein Erlebnis. Ein Konzert in der Waldbühne oder in der O2 World, die Berliner Art Week im September, die Berlinale im Februar oder die Fashion Week im Juli, im Veranstaltungskalender von Visit Berlin dürfte für jeden von euch was dabei sein (http://www.visitberlin.de/de/erleben/veranstaltungen/veranstaltungskalender).

Shopping

Das KaDeWe im Westend der Stadt ist das berühmteste Kaufhaus Deutschlands. Sei es australisches Craft-Beer in der Delikatessen-Abteilung, oder ein Kostüm von Channel, das Haus mit seinen über 100 Jahren Geschichte bietet sicherlich die größte Auswahl in ganz Deutschland. Weitere große Läden wie Nike Town Berlin haben sich im Viertel angesiedelt.

Wer es eher eine Spur kleiner und alternativer mag wird in den Hackeschen Höfen fündig. Der ansehnliche Jugendstil-Komplex bietet unzählige kleine Läden und Cafés. Das nicht allzu weit entfernte Prenzlauer Berg bietet darüber hinaus noch viele Second Hand Läden.

Nachtleben

Ob ihr euch nun den ganzen Tag lang mit Berlins Sehenswürdigkeiten und der Geschichte der Stadt befasst habt oder nicht, das Nachtleben der Stadt ist ein absolutes Muss und hat Berlin mittlerweile weltweit den Ruf als Party-Metropole eingebracht.

Für Berlin-Neulinge ist die U-Bahn Warschauer Straße wohl der beste Anlaufpunkt um sich in das Nachtleben der Stadt zu stürzen. In Richtung Friedrichshain befinden sich zahllose Bars rund um und auf der Simon-Dach-Straße, welche so ziemlich jeden Geschmack bedienen sollten. Unmittelbar daran angrenzend findet man auf der Revaler Straße eine ganze Reihe von Klubs in denen von Elektro bis Indie alles gespielt wird.

Ein paar hundert Meter auf der anderen Seite der U-Bahn Warschauer Straße ist man in Kreuzburg, wo unter anderem der Indie-Klub Lido von Feierwütigen gerne aufgesucht wird. Ein Stückchen weiter Richtung Osten finden Freunde von House Musik den Salon zur wilden Renate. Mit seiner Mischung aus einem großzügigem Außenbereich direkt an der Spree und unzähligen interessant gestalteten Innenbereichen ist der Salon zum Favoriten vieler Berliner und Touristen geworden.

Natürlich hat Berlin auch abseits von Kreuzberg und Friedrichshain noch viel mehr zu bieten, beispielsweise die aufkommende Party-Szene Nahe der Neuköllner U-Bahn Boddinstraße. Näheres dazu und aktuelle Parties finden sich in der Online-Ausgabe der Berliner Zitty (http://www.zitty.de/party-berlin).

Freitag

Ankunft am Hbf, Sightseeing Tour durch Berlin-Mitte. Abstecher in den Reichstag(vorherige Internet-Anmeldung unter http://www.bundestag.de/besuche/formular/249314). Abends Kneipentour durch Friedrichshain und Kreuzberg.

Samstag

Vormittags Shopping Tour im KaDeWe und dem Westend, Nachmittags Hertha BSC Spiel im Olympiastadion (Karten unter http://www.herthabsc.de/de/tickets/tageskarten/tageskarte/page/970-2080-104–.html). Anschließend auf einen Cocktail in das Fuchs&Elster in Neukölln.

Sonntag

Besuch der Museumsinsel und der East Side Gallery, abschließend noch ein Abstecher auf das Badeschiff auf der Spree, welches auch als Bar und Party Venue fungiert und sich somit für einen passenden Abschluss der Berlin Tour eignet.