Deutsche Bank macht enorme Schulden in Las Vegas

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Deutsche Bank  macht enorme Schulden in Las Vegas

Las Vegas ist die Metropole schlechthin wenn es um Casino, Poker und viel Geld geht. Die Deutsche Bank musste allerdings feststellen, dass nicht immer alles so gut läuft wie man es sich vorstellt. Zuerst musste die Deutsche Bank mehr als eine halbe Milliarden Euro an Abschreibungen hinblättern und als wäre das nicht schon genug, mussten Sie das beliebte Luxuscasino Ritz-Carlton Lake schliessen, das eigentlich jahrelang gut lief.

Ein Sprecher aus Las Vegas bestätigte in einer Pressekonferenz die Meldung: „Die Wirtschaftskrise hatte einen signifikanten Einfluss auf den Hotelbetrieb“. Die Deutsche Bank hat schon die Schliessung des Casinos angekündigt und will diese Pläne bis zum 2. Mai verwirklichen. Ein sehr großer Verlust, da das Casino eine aufregende Geschichte hat. Zu seinen Glanzzeiten waren hier Stars wie Michael Jackson und Liz Tayler keine Besonderheit. Der Banksprecher meinte, das die Deutsche Bank den Markt dennoch beobachten will.

In Las Vegas ist derzeit eine Wirtschaftskrise im vollen Gange. Nicht nur bei den Casinos läuft es schlecht, auch Hotels und Clubs haben mit diesen schweren Zeiten zu kämpfen. Zum einen hat die Bevölkerung der USA einfach kein Geld für Glücksspiele mehr übrig und zum anderen sind viele Firmen aus den Mitarbeiterversammlungen weggeblieben, da sie eine negative Presse um jeden Preis verhindern wollen.

Die Deutsche Bank war schon seit langem im amerikanischen Immobilienmarkt vertreten. Sie investierte dort zu Blütezeiten in mehrere Prestigeprojekte und wurden jetzt mehr oder weniger unfreiwillig vom Gläubiger zum Eigentümer. Erst im Februar 2008 hat die Deutsche Bank das Cosmopolitian Casino übernommen, was sich jetzt jedoch als immenser Fehler herausgestellt hat. Im Winter hatte das Casino technische Probleme und war komplett mit Wasser vollgelaufen und auch die Besucherzahlen sind seitdem enorm zurückgegangen.

Der Finanzvorstand der Deutschen Bank bleibt dennoch zuversichtig. Er gab bekannt, dass obwohl die Deutsche Bank erst 500 Millionen an Abschreibungen tätigen musste und nun auch noch eine Wertberichtigung des Casinos um weitere 75 Millionen Euro werden dennoch Einnahmen nach der Fertigstellung des Casinos im Herbst 2010 erwartet. Er begründete dies damit, dass das Casino zuerst mal der letzte Neubau in der Spielerstadt Las Vegas sein wird und es gerade diese Neubauten sind, die die Besucher anlocken. Wir werden es sehen…

Die Deutsche Bank weiß allerdings immer noch nicht wie es mit dem Casino Fontainebleau weitergeht. Dort haben viele Investoren Klage eingereicht und die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die Deutsche Bank hatte in Las Vegas einfach kein Glück und wir werden gespannt sein, was dies für Folgen hat und wie die Zukungt des Millionenkonzerns aussieht.

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