Finanzkrise im Glücksspiel

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Finanzkrise im Glücksspiel

Die Finanzkrise hat Griechenland schwer getroffen. Der Berg von Schulden ist höher angestiegen und jetzt versucht die Regierung Lösungen und Wege zu finden.

Die griechische Regierung hat sich für die Privatisierung des Glücksspiels beschlossen. Am Anfang wurden die Regierungsanteile an dem Lotterie Betreiber OPAP Verkauft. Der Regierung Staat kassierte für die Anteile aus Athen rund 650 Millionen Euro. Experten sprechen von einem Verkauf unter Wert und dennoch ist dieses Geld für das Land Griechenland derzeit ausgesprochen wichtig.

Rund 33 Prozent der OPAP Aktien gehen nun mit dem Verkauf an den tschechisch-griechischen Fonds Emma Delta. Der Käufer hat bei diesem Unternehmen ein Schnäppchen gemacht, denn die Anteile an OPAP wurden von Seiten der Regierung unter Marktwert verkauft. Offensichtlich ist es derzeit schwer Käufer für Staatsunternehmen zu finden.

Mit OPAP konnte der Staat früher viele Gelder einnehmen, denn bei OPAP handelt es sich noch heute um einen gewinnträchtigen Betrieb. Trotzdem werden die Einnahmen in Zukunft auch weniger gut ausfallen, denn es wurde zudem von Seiten des Staates eine 30-prozentige Glücksspielsteuer eingeführt.

Emma Delta war einziger Kaufinteressent. Die Regierung zeigt sich zufrieden mit dem Verkauf, doch Kritiker bemängeln den geringen Verkaufswert.