Suchtgefahr bei Onlinecasinos wächst

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Suchtgefahr bei Onlinecasinos wächst
Glücksspielsucht

Teufliche Glücksspielsucht – Quelle: Pixabay

Wir wenden uns anlässlich einer teuflichen Entwicklung an Sie, die uns sehr am Herzen liegt: Der Suchtgefahr beim Online Glücksspiel.

Wir lieben Onlinecasinos – so wie viele andere Menschen auch. Wie mit vielen Dingen die Spaß machen, ist aber auch beim Onlinecasino ein entscheidender Faktor der maßvolle Umgang mit dem Medium. Wie sich die Zahl der Spielsüchtigen derzeit entwickelt, worauf Sie achten sollten und wie Sie am besten verantwortungsvoll spielen können, möchten wr Ihnen hier verraten.

Übrigens: Alle besten Onlinecasinos, die wir im Test ermittelt haben, bieten Maßnahmen zur Suchträvention oder arbeiten mit Organisationen zum verantwortungsvollen Spielen zusammen.

Suchtexperten zu Onlinecasinos

Angesichts der Tatsache, dass das Online-Glücksspiel seit Jahren auf dem Vormarsch ist und auch in Deutschland zunehmend liberalisiert wird, wächst auch die nominale Anzahl potenziell Spielsüchtiger. Insbesondere für Personen die anfällig sind oder bereits spielsüchtig waren, kann der immer leichtere Zugang zu Glücksspielen im Internet und das immer größere Angebot eine echte Gefahr darstellen. Im Schweizer Tageblatt äußerte sich der Suchtexperte Dominic Wirth ausführlich zu dem gesamten Thema.

Besonders bedenklich ist die Tatsache, dass auch Jugendliche Zugriff zu vielen Onlinecasinos haben, was eigentlich nicht sein sollte. Heute spielen in Deutschland laut einer Studie rund 11% der Jugendlichen zwischen 16 und 17 regelmäßig Glücksspiele. Trainiert werden sie von Onlinespielen am Computer, bei denen das “Gamblen” um Skins oder neue Waffen zum Alltag gehört. Auch hierbei handelt es sich um gänzlich unreguliertes Glücksspiel, auf das auch Kinder und Jugendliche Zugriff haben.

Dabei verursacht Glücksspielsucht erhebliche volkswirtschaftliche Kosten. Im Jahr belaufen sie sich in Deutschland laut einer Studie auf weit über 300 Millionen Euro. Insgesamt sind etwa 1% der Glücksspieler zwischen 16 und 65 Jahren in Deutschland glücksspielsüchtig. Besonders hoch ist die Gefahr bei jungen Männern unter 25. Auch in der Schweiz wächst die Zahl der Süchtigen rasant. Im Jahr 2016 waren es rund 50.200 und jedes Jahr kommen etwa 3.500 hinzu.

Die Gefahr wächst

Da heute kein Gang mehr ins Casino nötig ist, um verschiedene Glücksspielangebote zu nutzen, nimmt auch die Gefahr zu. Es fällt schwerer, maßvoll zu spielen und die Tatsache, dass einfach per Kreditkarte Geld nachgeschossen werden kann, kann für einige Süchtige sogar zum finanziellen Ruin führen. Die Spiele sind überall und jederzeit – sogar vom Smartphone aus – zugänglich, sodass es mitunter schwer sein kann, der Verlockung zu widerstehen, wenn die App erst einmal in ihren fröhlichen Farben auf dem Home-Screen leuchtet.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass das Suchtpotenzial im Onlinecasino bis zu sieben Mal höher ist als bei herkömmlichen Casinos, wie Petra Baumberger vom Fachverband für Suchtprävention in der Schweiz sagt.

Das Dilemma um Angebot und Sucht

Zwar wäre es vielen Anlaufstellen zur Suchtprävention am liebsten, es gäbe überhaupt kein Glücksspiel im Internet, doch der Zug ist längst abgefahren. Durch die internationalen Möglichkeiten und das riesige Angebot an Casinos und Wettanbietern ist der Markt längst nicht mehr zu überblicken und die enormen Gewinne, die die Branche erzielt zeigen, dass es sich um einen riesigen Markt handelt. Hierbei darf man natürlich nicht vergessen, das die große Mehrheit aller Spieler verantwortungsbewusst spielen und ihre Grenzen kennen. Da der Markt aber so groß ist und auch deutsche Spieler bereits Milliardenumsätze in ausländischen Casinos machen, kann man die Augen vor dem Markt nicht mehr komplett verschließen. Als Staat muss man sich unweigerlich die Frage stellen, ob man weiterhin am Verbot festhalten möchte oder ob man zumindest ein Stück vom Kuchen abbekommen will.

Die Hürden, einem Onlinecasino im Ausland beizutreten und dort zu spielen sind klein. Mitunter wissen die Spieler nicht einmal, wo das Casino bei dem sie spielen seinen Sitz hat. So muss man darüber nachdenken, ob man den Markt nicht trotz des hohen Suchtpotenzials öffnet und dadurch deutlich besser regulieren kann. So können den Betreibern Auflagen zur Suchtprävention gemacht werden. Denn es gibt durchaus Algorithmen die zuverlässig erkennen können, ob jemand suchtgefährdet ist oder nicht. Sie können Ein- und Auszahlungsverhalten sowie Spielverhalten, Uhrzeiten und Dauer kontrollieren und überwachen und daraus Schlussfolgerungen ziehen. Den meisten unregulierten Anbietern ist dies aber relativ egal, schließlich wollen Gewinne erzielt werden.

Was tun Casinos gegen die Suchtgefahr?

Es gibt einige unregulierte Casinos, die überhaupt nichts tun. Den meisten großen Anbietern liegt aber durchaus etwas daran, dass die Spieler verantwortungsvoll spielen. Denn ein Kunde der Pleite geht, bringt auch dem Casino nichts mehr. Dementsprechend bieten die meisten Anbieter umfangreiche Hilfsprogramme an und warnen ausgiebig in separaten Sparten.

So finden sich in Unterseiten beim Casino nützliche und durchaus sinnvolle Tipps wie zum Beispiel:

  1. Teilen Sie sich Ihr Geld ein
  2. Spielen Sie nur mit so viel Geld, wie Sie sich leisten können.
  3. Setzen Sie sich jeden Tag ein Limit und halten Sie sich strikt daran.
  4. Legen Sie einen Teil der Gewinne stets zur Seite und spielen Sie nur mit dem verbleibenden Rest.
  5. Erhöhen Sie Ihren Einsatz nicht zu stark, auch wenn Sie gewonnen haben.
  6. Spielen Sie nur, wenn Sie fit sind und nie wenn sie müde sind oder sich schlapp fühlen.
  7. Rechnen Sie sich die Gewinnchancen nicht schön, sondern rechnen Sie realistisch.
  8. Wenn Sie häufig hintereinander verloren haben, gehen Sie nicht davon aus, dass Sie nun bald gewinnen werden, sondern überdenken Sie die Strategie.
  9. Hören Sie auf zu spielen, sobald das Spiel keinen Spaß mehr macht, sondern es nur noch ums Geld geht.

All diese Hinweise sind sinnvoll, bringen aber jemanden, der akut gefährdet ist relativ wenig, denn die Selbstdisziplin hat nich jeder. Was also tun?

Suchtprävention die wirkt

Viele Casinos sperren von sich aus Spieler, bei denen sie sicher sind, dass Anzeichen einer Glücksspielsucht aufgetreten sind. Ein sehr lobenswertes Beispiel ist zum Beispiel das Mr. Green Casino. Hier werden potenziell gefährtete Spieler nicht nur gesperrt, sondern der Anbieter bietet auch eine ganze Bandbreite an verschiedenen Möglichkeiten zur Selbstdisziplin und Selbstregulierung. So lassen sich mithilfe des Supports oder teilweise auch direkt im Backend der Seite feste Tages-, Wochen- oder Verlustlimits und Einsatzlimits festlegen, die der Spieler von sich aus nicht mehr so einfach verändern kann. Dadurch wird einem spontanen hohen Einsatz vorgebeugt, den man aus rationaler Sicht besser nicht tätigt.

> Jetzt verantwortungsvoll bei Mr. Green spielen

Beratungsstellen

Wer unsicher ist, ob er oder sie vielleicht von einer Glücksspielsucht betroffen sein könnte, der kann und sollte unbedingt kostenlose Beratungsstellen in Anspruch nehmen. Einige sehr sinnvolle und gute Anlaufstellen, bei denen auch anonyme Gespräche möglich sind, sind folgende:

http://www.spielbewusst.de

http://www.anonyme-spieler.org

http://www.game-over.at

https://www.gamblingtherapy.org/de

http://www.igcouncil.org/about-us

http://www.gamcare.org.uk

Bei Spielmitdemglueck.com sind wir stets bestrebt, Spieler bestmöglich zu informieren und wir hoffen, dass wir unseren Teil dazu beitragen können, dass das Spielen im Onlinecasino so genutzt wird, wie es genutzt werden sollte: Mit Spaß an der Sache und verantwortungsbewusst.