Verbot von ausländischen Glücksspielen in neuem Gesetz

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Verbot von ausländischen Glücksspielen in neuem Gesetz

Es sieht so aus, als ob die österreichische Aktiengesellschaft Bwin recht kriegen sollte.  Als sie letzte Woche ihre Besorgnisse über die neuen Anti-Glücksspielgesetze in der Türkei ausdrückte, gings los.

Denn nun hat die Türkei ein Gesetz erlassen, mit welchem das Angebot jeglicher *unauthorisierter* Glücksspielangebote – egal ob in- oder ausländischer Herkunft – an Menschen in dem Land verboten wird. Mit dem nicht gerade netten Titel “Gesetz zur Revision gewisser Artikel des Gesetzes für Buchmacherorganisation bezüglich Fußballwettkämpfe”, droht die neue Gesetzgebung mit Strafen von 2 bis 5 Jahren Haft für “jeden, der für türkische Bürger den Zugang zu E-Gaming-Produkten ermöglicht, Werbung dafür macht oder ihren Betrieb durchführt.”

Rechtsexperten interpretieren dieses Gesetz als Sargnagel für die Onlineglückspielbranche in dem Land, wenn auch die optimistischeren Beobachter betonen, dass das Verbot für ausländische Unternehmen der Türkei in Bezug auf ihren Wunsch, der Europäischen Union beizutreten, nicht gerade gut stehe.

Eine andere, positivere Interpretation ist, dass dem Wortlaut des Gesetzes nach die Türkei sich darauf vorbereite, Online-Glücksspiel auf geprüften Seiten zu akzeptieren und zu lizensieren.